20 Gründe, wieso es verdammt cool ist, Klavier zu spielen

„Man müsste Klavier spielen können, wer Klavier spielt hat Glück bei den Frauen“ – allein dieser alte UFA-Schlager könnte für viele Bewunderer des weiblichen Geschlechts der Auslöser sein, um Klavier spielen lernen zu wollen. Wenn die Frauen am Flügel des Maestro Schlange stehen – cooler geht es doch wohl wirklich nicht.
Aber der Hit aus dem Jahr 1941 verkürzt die Magie des „bespielten Klavieres“ geradezu grob fahrlässig. Denn natürlich wirkt es auch in der Gegenrichtung, und es gibt noch extrem viele andere coole Gründe, das Training an den schwarzen und weißen Tasten aufzunehmen. ;-)
Ich habe hier einmal 20 Gründe zusammengefasst, wieso es verdammt cool ist, Klavier zu spielen:

Grund 1: Talent als Alleinstellungsmerkmal

Laut FAZ würden gern 70 % der Deutschen gern Klavier spielen lernen – aber nicht einmal 10 % können es auch (mehr oder minder gut). Ob Du wirklich das Zeug zu einem Virtuosen hast, ist völlig egal. Für 90 % aller Leute ist allein der Umstand, dass Du dem Instrument erkennbare Melodien entlocken kannst, Beweis genug, dass Du über ganz besondere Fähigkeiten verfügst.

Grund 2: Klavier spielen lernen ist relativ einfach

Das Klavier ist eines der „großen“ respektierten Instrumente, mit denen sich Lernerfolge sehr schnell einstellen. Nach wenigen Wochen haben selbst Anfänger, die zuvor überhaupt nichts mit Musik zu tun hatten, Klassiker wie „Für Elise“ von Beethoven oder den Twilight-Soundtrack „River flows in you“ drauf. Gängige Titel und Evergreens lassen sich schon mit wenig Vorbildung am Klavier reproduzieren. Cool, oder?

Grund 3: Das Alter spielt keine Rolle

Es ist ein klassisches Vorurteil, dass man mit dem Klavier spielen lernen bereits im Kindesalter anfangen muss. Ein früher Beginn steigert lediglich Deine Chancen auf eine Virtuosen-Laufbahn. Aber darum geht es ja im Normalfall nicht. Du kannst mit 17 oder mit 70 beginnen – Du erreichst immer ein gutes Level. Wichtig ist nur, sich zu trauen, mit dem Klavier spielen lernen anzufangen.

Grund 4: Selbst der Lernprozess ist cool

Du musst nicht einmal auf die ersten musikalischen Erfolge warten. Denn allein schon die Tatsache, dass Du Klavier spielen lernen willst, wird als cool wahrgenommen. Das machen nicht all zu viele. Die meisten, die Klavier spielen können, wurden von ihren Eltern in die Musikschule geschleift, oft nur mit mäßigem Erfolg. Freiwillig lernen, und dann auch noch etwas, wovor jeder Ehrfurcht hat – diese Einstellung erzeugt echten Respekt bei anderen.

Grund 5: Das Klavier ist der Prototyp des modernen Instruments

Das Klavier ist keineswegs ein „alter Hut“, denn es entstand erst mit der Industriegesellschaft. Es begründete das Prinzip der abrufbaren Töne – so wie es heute elektronisch erfolgt. Außer bei der aufwändig gebauten Orgel musste vorher jeder Musikant die Töne selbst produzieren, sei es durch Atemluft, Schlagen oder manuelle Handhabung von Saiten. Wer Klavier spielt, kann auch auf Keyboards spielen oder elektronische Musik am PC, Smartphone oder Tablet einspielen.

Grund 6: Das Klavier – ein cooles Statussymbol

Noch weniger Leute, die überhaupt Klavier spielen können, haben ein solches Instrument in der Wohnung stehen. In einer modernen Einrichtung setzt es einen coolen Kontrapunkt – egal, ob es nostalgischen Chabby Chic verbreitet oder im funktionalen Design gebaut wurde. Klaviere sind automatisch auch Blickpunkte. Sie verleihen Deiner Wohnung im wahrsten Sinne des Wortes eine ganz besondere Note.

Grund 7: Was ich nicht sagen kann, sagt mein Klavier

Gegen das, was Klavierspielen im Inneren bewirken kann, sind die coolen äußeren Begleiterscheinungen wirklich nur etwas mehr als Beiwerk. Denn Musik hat die wunderbare Eigenschaft, Gefühle vermitteln zu können, die sich ansonsten nicht ausdrücken lassen. Du lernst, Deine Emotionen erklingen zu lassen, und eroberst Dir einen Weg, Dich selbst richtig kennen und verstehen zu lernen.

Grund 8: Entspannen und abschalten

Die Leute geben heute für die unglaublichsten Dinge Geld aus, um entspannen zu können. Die Palette reicht von individuellen Meditationskursen bis zu teuren Fernreisen. Eigentlich zeigt das nur, wie wichtig der Faktor „Abschalten“ in unserem modernen hektischen Leben geworden ist. Du setzt Dich einfach nur ans Klavier, und bist in wenigen Minuten in einer ganz anderen Welt. Das ist einer meiner Lieblingsgründe Klavier zu spielen. Das Schöne daran: Man muss keine Sünde dafür eingehen (Ein Kölsch, Glas Wein,…). ;-)

Grund 9: Musik als Ventilfunktion

Nicht umsonst nimmt die Musik einen immer breiteren Raum bei den Entspannungstechniken ein. Musik hören, mehr aber noch selbst Musizieren, hat physische als auch psychische Wirkung und wirkt als Ventil für Emotionen, die ansonsten unbewältigt bleiben. Ihre Wahrnehmung jedoch verschafft ungeahnte Glücksgefühle. Sie steigern die Motivation und regen die Selbstbelohnungskräfte an.

Grund 10: Klavier spielen steigert die Gehirnleistung

Werde intelligenter! ;-) Neuropsychologen der Universität Zürich haben nachgewiesen, dass Musizieren die Verknüpfungen im Gehirn aktiviert und damit dessen Leistungsfähigkeit erhöht. Schon nach zehn Minuten konnten die Experten bei Klavier-Anfängern auf der Kopfhaut messbare Hirnströme registrieren, die neue Zusammenschlüsse zwischen den Bewegungs- und Hörarealen der Hirnoberfläche signalisieren. Insgesamt verbessern sich damit Gehörsinn, Motorik, Körperwahrnehmung, Gedächtnis und Hirnzentren, die Emotionen verarbeiten.

Grund 11: Klavier spielen verbessert die Feinmotorik

Schon erheblich länger ist nachgewiesen, dass Klavierspielen die motorische Fähigkeiten trainiert. Die entsprechenden Untersuchungen dazu reichen von Kleinkindern bis zu Menschen im hohen Lebensalter. Das positive Ergebnis ist letztendlich keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass am Klavier das harmonische Zusammenspiel von Fingern, Beinen, Füßen und Körperhaltung sowie das schnelle Umschalten im Gehirn auf automatisierte Bewegungsabläufe gefragt ist.

Grund 12: Konzentration und Geduld üben

Beim Klavier spielen lernen sind zwei Komponenten gefragt, die auch in deinem übrigen Leben von substanzieller Bedeutung sind: die Konzentration auf ein Problem und dessen Lösung. Das Gute ist, dass sich diese Soft Skills von ganz allein ergeben. Sie sind faktisch ein Nebenprodukt beim Erreichen eines anderen Ziels. Das ist um ein Vielfaches effektiver als speziell angesetzte Trainings – und entschieden unterhaltsamer.

Grund 13: Soziale Kompetenz schulen

Die Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen musikalischen Fähigkeiten und der Entwicklung von sozialer Kompetenz feststellen, sind mittlerweile gar nicht mehr zu zählen. Was Du als Klavierspieler an Selbstdisziplin, Geduld und Einfühlungsvermögen erlernst, nimmst du mit in das „übrige Leben“. Du lernst, gut zuzuhören, wesentliche Motivationen zu erkennen, klug zu kommunizieren und effektiver zu agieren. Deine Umwelt nimmt dich ausgesprochen positiv wahr. „Wo kommen denn jetzt plötzlich die ganze Freunde her?“ ;-)

Grund 14: Dein Auftritt

Mit zunehmenden musikalischen Fähigkeiten wächst die Sicherheit deines öffentlichen Auftretens rapide an – und das beileibe nicht nur anlässlich eines Vortrags am Klavier. Das positive Feedback, mit dem die Umwelt auf deine musikalische Tätigkeit reagiert, überträgt sich auf deine komplette Selbstwahrnehmung. Anerkennung, Zuneigung und Begeisterung lassen sich nun mal nicht auf verschiedene Bereiche aufteilen.

Grund 15: Klavier spielen und Körpersprache

Klavier spielen lernen verändert die bisherigen Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster. Um die Tasten leichter handhaben zu können, ist eine aufrechte, aber flexible Haltung nötig. Die wiederum ermöglicht es den Händen, immer kompliziertere Läufe zu realisieren. Souveränität in der physischen Erscheinung und eine gehörige Portion Eleganz in den Bewegungen stellen sich automatisch ein.

Grund 16: Wie war das mit den Frauen?

Mit diesen gewonnenen Einblicken erscheint der eingangs erwähnte UFA-Schlager in einem ganz neuem Licht. Der Pianist beeindruckt nicht nur durch die Sinnlichkeit seiner Darbietung, sondern vermittelt eine ganze Fülle von Eigenschaften, die ihn als Partner prädestinieren. Jeder will von seinem Partner verstanden werden, egal ob Mann oder Frau. Dass der Pianist oder die Pianistin dazu in der Lage sind, kommt durch ihre Musik zum Ausdruck.

Grund 17: Klavier spielen lernen – Hochgefühle erleben

Aber nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst bewirkst du eine Resonanz, die bis zum Rauschhaften gehen kann. Was du manchmal während und nach einem Vortrag erlebst, ist unbeschreiblich. Beim Musizieren schwelgst du im Fluss der Musik, den du steuerst. Genuss, Freude und Stolz mischen sich zu einem Hochgefühl, wie es sich sonst nur selten im Leben einstellt. „Hochgefühl“ cooles Wort, oder? Nicht mal fliegen ist schöner! ;-)

Grund 18: Musikalische Partnerschaft

Ab einem bestimmten Level ist jeder Pianist in der Lage, gemeinsam mit Gleichgesinnten zu spielen.
Musik bietet grundsätzlich die Möglichkeit zur persönlichen Identifikation, aber auch für die Gruppenbildung auf der Grundlage gleicher Werte. Durch die Interaktion mit Gleichgesinnten wird ein völlig neues Selbstwertgefühl erreicht. Sie befähigt dich auch, die Emotionen anderer Menschen auszudrücken, z.B. mit eigenen Kompositionen.

Grund 19: Neue Dimensionen kennenlernen

Integraler Bestandteil des Musizierens ist, dass du dich auch bildest. Notenlesen, Harmonielehre, Kompositionstechniken – all das sind Fähigkeiten, die sich dir in der Freude am Musizieren wie nebenbei erschließen. Du lernst automatisch viel über bedeutende Komponisten oder Musikgeschichte. Du erweiterst deine Möglichkeiten, dir selbständig Sinnzusammenhänge zu erschließen.

Grund 20: Das Klavier – ein echter Freund

Du kannst Klavier spielen lernen und deine Fähigkeiten ganz nach deinen Wünschen anwenden: für den individuellen Genuss, für die „kleine Hausmusik“ oder als Teil einer Musikgruppe. Eines aber ist dein Klavier immer – ein Punkt, an dem du die Zwiesprache mit dir selbst führen kannst. Es reagiert auf jede deiner Stimmungen, es hilft dir, dich auszudrücken, und es ist ein Teil deiner Selbstverwirklichung. Mehr kann man von einem Freund nicht verlangen.

Nur wer sich selbst gut kennt und in der Lage ist, auf andere Menschen einzugehen, ist auch cool. Das wahre Selbstwertgefühl besteht nicht im Kopieren von Vorbildern, sondern im eigenen Stil.
Dazu kann dir Klavierspielen verhelfen – besser als die Tausende von Ratgebern und Motivations-Angeboten.

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Je intensiver du dich damit beschäftigst, desto besser kannst du es natürlich beurteilen. Es kann auch sein, dass dich die ersten Kontakte mit dem Thema ganz schnell in den Bann der Musik ziehen. Du musst dich nur trauen. Denke an Punkt 3 – trau dich. Sich was trauen, ist cool.

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Thomas Forschbach
 

Über 1500 Live-Auftritte mit 2 bis 30.000 Zuschauern spielte Thomas Forschbach aus Köln bis heute. Zwei eigene Shows „Thomas Forschbach & Friends“ gab er vor insgesamt über 2.500 Zuschauer. Dort lies er sich kopfüber abseilen, um in dieser komfortabelen Situation Klavier zu spielen und zu singen. Er liebt es Menschen zu unterhalten, zu begeistern und Ihnen ein Lachen in Gesicht zu zaubern. Seit 2013 betreibt er das Portal "werdemusiker.de" um Klavierbegeisterten sein Wissen zu vermitteln und ihren Traum vom Klavier spielen zu erfüllen. Er spielt auf exklusivsten Privatpartys, großen Galaveranstaltungen, in den schönsten Hotels der Welt und traf Shakira, Placido Domingo, Franz Beckenbauer, sang mit Manuel Neuer und Manager Willi Weber im Duett und lässt Top-Manager und Richter des Bundesgerichtshofes nach der Tagung in der Hotelbar tanzen.

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